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Aktuelles


Niedersachsen will kommunalen Gesamtabschluss abschaffen – ein Paradigmenwechsel in der Doppik?
Weniger Bürokratie, mehr Handlungsspielraum und eine grundlegende Änderung der kommunalen Rechnungslegung: Niedersachsen plant eine umfassende Vereinfachung seines kommunalen Haushaltsrechts. Im Mittelpunkt steht die vollständige Abschaffung des konsolidierten Gesamtabschlusses. Daneben sollen Fristen verlängert, Wertgrenzen angehoben und Verwaltungsverfahren vereinfacht werden. Der Gesetzentwurf wirft eine grundsätzliche Frage auf: Wie viel Rechnungslegung braucht eine mode
vor 5 Tagen


Vom reagierenden zum vorausschauenden Staat
Warum ein lernender Staat nicht nur aus vergangenen Entscheidungen lernen, sondern die möglichen Folgen zukünftiger Entscheidungen besser verstehen muss. In den bisherigen Beiträgen dieser Reihe wurde die Idee einer wissensbasierten Staatssteuerung entwickelt. Ein gemeinsames semantisches Staatsmodell könnte Informationen miteinander verknüpfen, Zusammenhänge sichtbar machen und staatliches Handeln systematisch auswerten. Damit wäre eine wichtige Voraussetzung für einen lerne
vor 5 Tagen


Inventuren und Bilanzen – kommunales Vermögen rechtssicher bewerten und gezielt steuern
Neues Online-Seminar am 24. November 2026: Wie lässt sich kommunales Vermögen rechtssicher bewerten? Welche Inventurverfahren sind sinnvoll? Und wie kann die kommunale Bilanz über den Jahresabschluss hinaus als Steuerungsinstrument genutzt werden? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das neue Online-Seminar „Inventuren und Bilanzen – Rechtskonforme (Vermögens-) Bewertung im Jahresabschluss der Kommunen“ bei der BITEG. Im Mittelpunkt stehen die verschiedenen Inventurverfahre
20. Okt.


Kommunales Haushaltsrecht kompakt - Seminar in Greifswald
Wer neu in der Kommunalverwaltung ist oder sein Wissen im Haushaltsrecht auffrischen möchte, erhält im November die Gelegenheit dazu: Das Kommunale Studieninstitut Mecklenburg-Vorpommern bietet in Greifswald den fünftägigen Kompaktkurs „Kommunales Haushaltsrecht – Einführung“ an. Das Seminar vermittelt praxisnah die Grundlagen des kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens. Auf dem Programm stehen unter anderem die doppelte Buchführung in Kommunen (Doppik), Bilanz sowie Ergebn
6. Okt.


Kommunale Investitionen richtig planen – Seminar in Güstrow
Kommunale Investitionen stellen Verwaltungen vor zentrale Fragen: Welche Maßnahmen haben Priorität? Wie wird ihre Wirtschaftlichkeit beurteilt? Welche Folgekosten entstehen – und wie werden Fördermittel sinnvoll in die Finanzierung eingebunden? Diese Themen stehen im Mittelpunkt meines Seminars „Planung von Investitions- und Unterhaltungsmaßnahmen und Fördermitteln im kommunalen Haushalt“ am 13. Oktober 2026 in Güstrow beim Kommunalen Studieninstitut Mecklenburg-Vorpommern. B
21. Sept.


Konsolidierung ohne Rasenmäher: Was Ihre HKR-Daten über finanzielle Spielräume verraten
Die finanzielle Situation vieler Kommunen wird immer schwieriger. Steigende Personal- und Sachaufwendungen, wachsende Sozialausgaben, geringere Zuweisungen, Investitionsbedarfe und zusätzliche Aufgaben treffen auf begrenzte finanzielle Spielräume. Die Frage nach einer Haushaltskonsolidierung stellt sich deshalb vielerorts nicht mehr grundsätzlich. Entscheidend ist vielmehr: Wo kann eine Kommune tatsächlich und nachhaltig konsolidieren – und über welche finanziellen Spielräume
10. Sept.


Wissensbasierte Steuerung des lernenden Staates
Wie gemeinsames Wissen staatliches Handeln rationaler und demokratische Entscheidungen nachvollziehbarer machen kann. In den bisherigen Beiträgen dieser Reihe ging es um die Grenzen des New Public Management, den Unterschied zwischen Daten und Wissen und die Frage, warum der Staat ein neues „Betriebssystem“ benötigen könnte. Dahinter steht eine zentrale Überlegung: Wenn staatliche Steuerung stärker auf Wissen und Lernen beruhen soll, braucht der Staat eine gemeinsame Wissensb
10. Sept.


Schneller zum Jahresabschluss: Was Kommunen selbst tun können
Ein schneller Jahresabschluss beginnt nicht erst nach dem 31. Dezember. Viele Verzögerungen entstehen, weil Abstimmungen, Bewertungen und Klärungen aus dem laufenden Jahr in die Abschlussphase verschoben werden. Doppisch buchende Kommunen können selbst viel tun, um ihren Jahresabschluss zu beschleunigen. Entscheidend ist, die Möglichkeiten des jeweiligen Gemeindehaushaltsrechts konsequent zu nutzen und den Abschluss als ganzjährigen Prozess zu organisieren. 1. Verbindlichen A
24. Aug.


Doppik-Software im Vergleich: Mit dem HKR-Kompass zur passenden Lösung
Die Auswahl einer passenden HKR-Software für das kommunale Haushalts- und Rechnungswesen (Doppik) ist komplex. Anforderungen an Haushaltsplanung, Zahlungsverkehr, Rechnungsworkflow, Schnittstellen und Technik müssen strukturiert und unterschiedliche Systeme vergleichbar gemacht werden. Der HKR-Kompass unterstützt dabei als kompakte digitale Entscheidungshilfe: Kriterien auswählen, als Muss/Soll/Kann priorisieren, gewichten und verschiedene Softwarelösungen bewerten. Eigene K
17. Aug.


Haushaltsrecht für Führungskräfte – Seminar in Güstrow
Haushaltsplanung, -bewirtschaftung und -steuerung in Kommunen Am 08. und 09. September 2026 findet in Güstrow das Seminar „Haushaltsrecht für Führungskräfte“ des Kommunalen Studieninstituts Mecklenburg-Vorpommern statt. Im Mittelpunkt stehen die Grundlagen und die praktische Systematik der kommunalen Haushaltsplanung und -bewirtschaftung. Behandelt werden die rechtliche Voraussetzungen des NKHR-MV, Budgetierung mit Produkten und Teilhaushalten, Ansatz- und Vorhabenplanung,...
10. Aug.


Warum der Staat ein neues Betriebssystem braucht
Komplexität lässt sich nicht allein durch Digitalisierung beherrschen. Sie verlangt nach einer neuen Architektur staatlicher Steuerung. In den ersten beiden Beiträgen dieser Reihe wurde die These vertreten, dass das New Public Management und die Digitalisierung zwar wichtige Modernisierungsschritte waren, die eigentliche Herausforderung des 21. Jahrhunderts jedoch nicht lösen. Der Staat verfügt heute über mehr Daten als jemals zuvor, doch seine Fähigkeit, daraus ein gemeinsam
7. Aug.


Warum der Staat Wissen statt Daten steuern muss
Die entscheidende staatliche Ressource des 21. Jahrhunderts ist nicht Information, sondern Wissen.
31. Juli


Doppik 2.0 – Vom Haushaltsrecht zur gelebten Haushaltssteuerung
Die Doppik war von Anfang an mehr als Buchhaltung gedacht. Doppik 2.0 beschreibt, wie dieser ursprüngliche Gedanke konsequent umgesetzt und weiterentwickelt werden kann.
28. Juli


Warum New Public Management und Digitalisierung an ihre Grenzen stoßen
Seit mehr als drei Jahrzehnten wird der Staat kontinuierlich modernisiert. Mit dem New Public Management wurden betriebswirtschaftliche Instrumente wie Zielvereinbarungen, Controlling, Kennzahlen und die Doppik eingeführt. Die Verwaltung sollte effizienter, transparenter und leistungsorientierter werden. Später folgte die Digitalisierung. Prozesse wurden elektronisch, Register vernetzt und Verwaltungsleistungen online bereitgestellt. Heute verspricht künstliche Intelligenz ei
27. Juli


Bund und Länder wollen Kommunen entlasten – aber: „Wer bestellt, muss die Kosten decken!“
Der Grundsatz „Wer bestellt, bezahlt“ ist richtig – greift aber deutlich zu kurz. Denn aus Sicht der Kommunen reicht es nicht aus, lediglich die Auszahlungen kommunaler Aufgaben zu finanzieren. Entscheidend ist, dass die tatsächlichen Kosten gedeckt werden (Konnexitätsprinzip). Kommunen wirtschaften heute überwiegend doppisch. Der Maßstab ist damit nicht mehr allein die Liquidität, sondern der vollständige Ressourcenverbrauch. Zu den Kosten einer Aufgabe gehören deshalb nich
6. Juli


Finanzmanagement aktuell: Online-Seminare bei der BITEG
Die Anforderungen an das kommunale Finanz- und Rechnungswesen steigen stetig. Neue gesetzliche Vorgaben, Investitionsprogramme und die Weiterentwicklung der kommunalen Doppik erfordern aktuelles Fachwissen und praxisnahe Lösungen. Auf Grund zahlreicher Anfragen haben wir unser gemeinsames Semiarangebot für in der zweiten Jahreshälfte 2026 erweitert. Die nächsten Seminartermine im Überblick: 08. Juli 2026 Inventuren und Bilanzen (neues Online-Seminar) Ein praxisorientierter Ei
2. Juli


Bilanzierung trifft Städtebau
Kommunale Bilanzierung und Buchhaltung für städtebauliche Maßnahmen (Sondervermögen) Wie werden städtebauliche Maßnahmen korrekt bei der Gemeinde bilanziert? Welche Besonderheiten gelten für das Haushalts- und Rechnungswesen? Wie wird die kommunale Buchhaltung für städtebauliche Sondervermögen in Mecklenburg-Vorpommern praktisch umgesetzt? Am 2. Juni 2026 lädt das Kommunale Studieninstitut Mecklenburg-Vorpommern zum Seminar„Bilanzierung und Buchhaltung für städtebauliche Maßn
13. Mai


Seminar: Kommunale Doppik 2.0 – Haushaltssteuerung modern gedacht
Die Anforderungen an Kommunen wachsen – umso wichtiger sind effiziente und transparente Finanzprozesse. Das Online-Seminar „Kommunale Doppik 2.0“ der BITEG zeigt praxisnah, wie moderne Haushaltsplanung, Controlling und Buchführung im kommunalen Alltag erfolgreich umgesetzt werden können. Teilnehmende erhalten einen kompakten Einblick in aktuellen Herausforderungen der kommunalen Finanzsteuerung – von der Investitionsplanung über die Mittelbewirtschaftung bis hin zum Jahresabs
7. Mai


Letzte Möglichkeit zur Korrektur der Eröffnungsbilanz in Sachsen-Anhalt
Kommunen in Sachsen-Anhalt sollten jetzt genau hinschauen: Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses 2025 besteht letztmalig die Möglichkeit, die Eröffnungsbilanz zu berichtigen. Rechtsgrundlage ist § 114 Abs. 7 KVG LSA. Danach können Fehler der Eröffnungsbilanz – insbesondere unzutreffende oder unterlassene Wertansätze – ergebnisneutral korrigiert werden. Die Berichtigung erfolgt dabei systematisch nicht rückwirkend, sondern im jeweils aufzustellenden Jahresabschluss,
22. Apr.


Erweiterter Beteiligungsbericht (EBB) - Ergänzung oder Alternative für den kommunalen Gesamtabschluss?
Der kommunale Gesamtabschluss gilt als „Königsdisziplin“ der kommunalen Rechnungslegung – liefert er doch ein umfassendes Bild der wirtschaftlichen Lage einer Kommune inklusive ihrer Beteiligungen. In der Praxis zeigt sich jedoch: erheblicher Aufwand, hohe Komplexität und begrenzter Steuerungsnutzen stehen oft in einem schwierigen Verhältnis. In einigen Bundesländern bestehen Wahlrechte oder Wertgrenzen, die Kommunen von der Pflicht zur Aufstellung eines Gesamtabschlusses bef
22. Apr.
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